Ein weites Talbecken mit sternförmig abzweigenden Seitentälern. Helles Wiesen-, sattes Waldgrün und tiefes Alpensee-blau am Fuße des mondänen Felsgraus des Zugspitzmassivs. Biken in der Tiroler Zugspitzarena: ein prachtvolles Fest der Sinne, perfekt arrangiert von Mensch und Natur.
1 Tour: Euro 30,00 2 Touren: Euro 56,00 3 Touren: Euro 81,00 4 Touren: Euro 104,00 ab 5 Touren: Euro 120,00
Alle Informationen inklusive Fotos, Kartenausschnitte, GPS-Tracks und Höhenprofil von den besten Moutainbike-Touren in der Tiroler Zugspitz Arena finden Sie hier!
Um den Daniel
Ausgangspunkt
Lähn-Wengle
Schwierigkeitsgrad
leicht
Routendaten
ca. 3:30 Std. Fahrtzeit, 46 km, 380 Höhenmeter
Besonderheiten
herrlicher Panoramaweg
Auf dem Radweg oder Panoramaweg nach Ehrwald zu den Viaduktbögen. Dem Radweg Richtung Garmisch folgen bis unmittelbar nach der Brücke vor Griesen. Links den Forstweg durch das Neidernachtal zum Plansee. Die Strassen am rechten Ufer des Sees bis zur Seespitze. Dort links über die Brücke und wieder links den Fußweg zum Heiterwanger See. Über die Kanalbrücke, den Fahrweg am linken Fahrufer nach Heiterwang, den Panaoramaweg oder den Radweg zurück nach Lähn-Wengle.
Thörle-Eibsee
Ausgangspunkt
Ehrwald
Schwierigkeitsgrad
mittel
Routendaten
ca. 3:50 Std. Fahrtzeit, 40 km, 950 Höhenmeter
Besonderheiten
Romantische Bikestrecke
Auf schmalem Weg oder Strasse zur Talstation der Zugspitzbahn. Die Fahrstrasse vorbei an der Hochthörlehütte bis man in einen als Sackgasse gekennzeichneten Weg rechts bergab eine links liegende größere Wiese erreicht. Achtung! Nach dieser Lichtung führt links ein Pfad zum Fahrweg Eibsee. Am linken Ufer bis zur Abzweigung Zierwald, links kurz steil bergauf, dann rechts haltend bergab "Zierwald Grainau" bis zum spitz abzweigenden Weg zur Gschwandbrücke. Den Fahrweg zurück nach Ehrwald.
Wannig
Ausgangspunkt
Biberwier
Schwierigkeitsgrad
schwierig
Routendaten
ca. 4:30 Std. Fahrtzeit, 40 km, 1.600 Höhenmeter
Besonderheiten
steile Abfahrt, herrliche Bergkulissen, tolle Offroadpassagen, lange Singeltrails
Die Fortstrasse zum Weissensee, am linken Ufer vorbei den Römerweg hinauf zum Fernpaß, rechts, nach Queren der Strasse ebenfalls den Römerweg benutzend hinunter zum Schloß Fernstein. Nach dem Campingplatz den Weg auf der rechten Talseite über St. Wendelin nach Nassereith, Rossbach und nach Aschland. Kurz nach Aschland links hinauf die Forststrasse zur Marienbergalm und dem höchsten Punkt, dem Marienbergjoch. Schöne teils steile Abfahrt über Marienberg-Gipfelhaus nach Biberwier.
Dürrenberger Alm
Ausgangspunkt
Heiterwang
Schwierigkeitsgrad
schwierig
Routendaten
ca. 3:50 Std. Fahrtzeit, 32 km, 940 Höhenmeter
Besonderheiten
herrliche Bergkulissen, tolle Offroadpassagen, schöne Singletrails
Vom Heiterwanger-See über die Kanalbrücke zur Seespitze. Richtung Reutte über den Hermannsteig oder die Strasse und den Radweg nach Mühl. Auffahrt am Urisee vorbei zur Dürrenberger Alm. Kurz auf gleicher Strecke zurück, Melkalpe (alter steiler Weg), an dieser vorbei der Beschilderung Kuhklause folgend. Vorsicht! Links den bergauf führenden kurzen Pfad Richtung Kuhklause (Schlucht-Schiebestrecke) nicht verpassen. Über den Altenbergerweg zum Plansee. Auf der rechten Uferstrasse zur Seespitze zurück nach Heiterwang.
Um den Thaneller
Ausgangspunkt
Bichlbach
Schwierigkeitsgrad
mittel
Routendaten
ca. 2:15 Std. Fahrtzeit, 30 km, 600 Höhenmeter
Besonderheiten
romantische Bike-Strecke
Auf dem Radweg nach Berwang, weiter auf der Strasse nach Rinnen. Durch Rinnen über eine steile Aspahaltstrasse hinab bis zur ersten Kehre. Von dort die Forststrasse zum Rotlech-Stausee bis nach Rieden. In der Ortsmitte beim Brunnen den bergauf führenden Weg in den Klausenwald nach Heiterwang. Über den Radweg oder den Panoramaweg zurück nach Bichlbach.
extrem steile Auffahrten, herrliche Bergkulissen, tolle Offroadpassagen, lange Singletrails, ein extremer aber unvergesslicher Tag in deinem Leben
Das fängt ja gut an ... Anfangs habe ich gedacht, es wird was für "Flachlandfahrer" oder gar "Sliks-Junkies" - aber nein, wenn du dir hier nicht die harte Garnitur aufziehst und den Luftdruck im Reifen als Lebenselexier zum Partner machst, dann bist du wirklich am letzten Gummi. Aber jetzt ins Detail und los ...
Von Lermoos über Ehrwald fährt man den schönen Panoramaweg durch den Lärchenwald nach Biberwier und zum Weißensee. Der Römerweg führt hinter dem See als überwiegend steiler Karrenweg mit Blick auf den tiefblauen Fernsteinsee, vorbei am Schloss Fernstein. Durch den Lärchenwald Richtung St. Wendelin zur Auffahrt ins Tegestal. Hier erwartet den Biker ein atemberaubend steiler Astieg. Der für den Bergbau angelegte Weg ins hintere Tegestal ist den fast senkrecht aus den Bachschluchten aufsteigenden Felswänden mühsam abgerungen.
Wer jemals daran gedacht hat, dass "bergauf" die Fahrt am schönsten ist, kann sich jetzt eine neue Meinung bilden. Es geht stark an die Reifen, Kondi hat eh jeder - der Guide fährt locker vor.
Eine elend, traumhafte Quälerei! Nach Durchquerung des kühlen Felsentunnels wird der Weg wieder menschenwürdig.
So - jetzt ein Päuschen - in der Formel1 gäbe es bereits einen Boxenstopp und Räderwechsel - aber wen interessiert das. Hier oben schnauft zuerst jeder nach Luft.
Beim Schweinsteigjoch zweigt ein stets schmäler werdender Karrenweg zur verfallenen, vorderen Tarrentoalm ab. Hinter der Alm folgt das Ideal einer tollen Bikefahrt - leicht trailmäßig und nicht zu steil. Auf schmalem Karrenweg bis zum höchsten Punkt, dem Dirstentrittkreuz 1846 m. Auf freier Bergkuppe gibt es die mit Abstand schönsten Blicke zum Fernpass, weit übers Mieminger Plateu hinaus ins Inntal und zu den Ötztaler und Stubaier Alpen. Ähnlich faszinierend geht es weiter.
Vor lauter Schauen hat so mancher schon fast vergessen, dass er auf einem Fahrrad sitzt. Darum merke dir: zum Ausblick genießen darf man auch absteigen.
Auf anspruchsvoller Trailabfahrtspiste bis zum Wallfahrtskirchlein Sinnesbrunn
Jetzt wird es "speedig" ...
Nun folgt ein elendslanger Forstweg-Downhill nach Obtarrenz. Von hier über die Asphaltstraße oder einem steilen Singletrail, den nur dein Bikeguide findet, nach Tarrenz. Durchs malerische Gurgltal gehts gemütlich nach Nassereith zur letzten Kräfteraubenden Schlussetappe zum Marienbergjoch. Ein Forstweg zieht in zäher meist steiler Fahrt durch den Marienberggraben hinauf zum erlösenden Sattel etwas oberhalb der Marienbergjoch-Hütte. Nun auf extrem steiler, ruppiger Abfahrt ins Tal nach Biberwier. Getrieben vom Durst durch das Moos am Fuße des mächtigen Zugspitzmassives zurück nach Lermoos, wo man bei erfrischenden Getränken über die Erlebnisse des Tages schwärmt. Mir reichts für heute. Ich habe immer noch erhöhte Temperatur - etwas mehr abgerieben bin ich auch noch. Aber so eine Tour läßt einen nicht kalt - auch wenn ich nur ein Reifen bin.